Bernhard Seidenath (MdL) besucht WSCAD in Günding

Bernhard Seidenath (MdL) besuchte zusammen mit Christine Unzeitig, der stellvertretenden Vorsitzenden des IHK-Gremiums Dachau-Fürstenfeldbruck der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern und zugleich Kreisvorsitzenden der Mittelstands-Union, im Rahmen des Bayerischen Tags der Ausbildung 2012 am 13. September WSCAD in Bergkirchen-Günding. Unzeitig hatte die Firma bewegt, nach langen Jahren Pause wieder auszubilden. Gesagt – getan: Zu Monatsbeginn begann der 17-jährige Maximilian Diller bei WSCAD seine Ausbildung zum Fachinformatiker. Zuvor hatte er den M-Zug der Mittelschule Dachau-Süd absolviert.

Bernhard Seidenath besucht WSCAD in Günding

Maximilian Diller (sitzend) an seinem Ausbildungsplatz
mit (dahinter von links) WSCAD-Prokurist Georg Reindl,
Christine Unzeitig, Bernhard Seidenath und Ausbilder Dipl.-Ing. Georg
Wenninger.

„Ausbildung ist eine wichtige Investition in die Zukunft – für die Jugendlichen, denn für sie ist eine fundierte Ausbildung die beste Garantie für ein erfolgreiches Berufsleben. Aber auch für die Betriebe selbst – denn in Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels wird es für sie immer bedeutender, selbst für qualifizierten Nachwuchs zu sorgen“, betonten Seidenath und Unzeitig und sandten zwei Appelle hinterher: „Die Unternehmen fordern wir auf, auch vermeintlich schwächeren Jugendlichen eine Chance zu geben – bei manchen platzt der Knoten eben erst nach der Schulzeit. Die jungen Leute sollten sich zudem nicht auf einige wenige Berufe festlegen, sondern offen für eine Vielzahl von Angeboten sein.“

Aktuell beschäftigt WSCAD rund 40 Mitarbeiter, davon 33 im Landkreis Dachau, und betreut weltweit ca. 10.000 Kunden. „Angesichts der großen Zahl von Arbeitnehmern, die tagtäglich aus unserem Landkreis auspendeln, ist jeder Arbeitsplatz im Landkreis von hohem Wert. Ideal ist, dass WSCAD auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar ist. So legt Maximilian Diller die Strecke zwischen Dachau und Günding mit dem Bus zurück“, lobte Seidenath. Unzeitig betonte zudem die hohe Bedeutung des Mittelstands: „Die Firma WSCAD belegt eindrucksvoll, dass der Mittelstand das Rückgrat unserer Wirtschaft ist. Hier gibt es die meisten Arbeits- und die mit Abstand meisten Ausbildungsplätze.“

Aktuell gibt es laut Seidenath im Landkreis Dachau „ziemlich genau doppelt
so viele noch unbesetzte Ausbildungsstellen wie unversorgte Bewerber:
114 unbesetzten Stellen stehen 56 Jugendliche gegenüber, die noch einen Ausbildungsplatz suchen“.

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